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Fakten für Freidenker

Ich möchte hier einige Fakten präsentieren, die in der derzeitigen Klimahysterie ein wenig zu kurz kommen beziehungsweise dem Einen oder Anderen in dieser Form noch garnicht bekannt waren. Nicht, dass ich zu den so schnell abgestempelten "Klimaleugnern" gehöre, dafür beschäftige ich mich schon zu lange mit den lokalen und überregionalen Wetterabläufen, aber trotz allem sollten erwiesene Tatsachen nicht völlig unbeachtet bleiben.


Artikel, Infos, Neuigkeiten, Bekannmachungen, etc.     

Hier werden gelegentlich interessante zusätzliche Informationen veröffentlicht, die aufgrund ihres Themas noch einmal extra beleuchtet werden sollen, oder aber, die keinen anderen Platz gefunden haben und dennoch so bemerkenswert oder interassant sind, dass sie einfach bekannt gemacht werden mussten.

 

 Blackout in Deutschland —  Wie schlimm wird es wirklich? 

 

Die nachfolgenden Angaben sind weder Verschwörung noch "Aluhut"-Informationen, sie stammen von den ARD-Redaktionen des WDR, SWR und "alpha". Um die Informationen nicht zu verändern oder zu diskreditieren, werde ich sie im Auszug original wiedergeben, mit dem Hinweis, dass die Punkte 2-5 verlinkt auf dem Portal "planet wissen" nachzulesen sind. Hilfreich dazu kann auch das 1-stündige Video angeschaut werden.


Nun zu der textlichen Darstellung von "planet wissen":

»... Ein flächendeckender Stromausfall an unserer verwundbarsten Stelle treffen. Zu groß ist unsere Abhängigkeit von Strom. Entsprechend dramatisch wären die Folgen, selbst wenn uns für nur wenige Tage der Saft ausgeht.
Von Jens-Steffen Scherer

Die ersten Minuten nach dem Blackout
Unmittelbar nach dem Eintreten des Blackouts in Deutschland kommt es zum Ausfall aller Kommunikationsnetze. Weder Internet noch Fernsehen funktionieren; und auch wenn Handys noch für einige Stunden Akku haben, besitzen sie dennoch keinen Netzempfang. Als einzige Informationsquelle bleibt vorerst nur das batteriebetriebene Radio. Durch den Ausfall aller Ampeln und Beleuchtungen kommt es auf den Straßen außerdem unmittelbar zu vielen Autounfällen und Verletzten. Der Blackout verursacht schon nach wenigen Minuten die ersten Todesopfer.Am Bankautomaten lässt sich kein Geld mehr abheben und die Zahlung per EC-Karte ist nicht mehr möglich. In den Krankenhäusern springen die Notstromaggregate an, um den Betrieb lebensnotwendiger Maschinen zu gewährleisten. Mit jeder weiteren Stunde führt das allgemeine Chaos in den meisten Bereichen zu Personalmangel.
...«

 Fracking-Gas gegen russisches Gas tauschen? — Klimarettung sieht anders aus! 

 


Nehmen wir nur die Kapazität von Nordstream 1 Pipeline als Vergleich


Allein über Nordstream 1 werden jährlich 55 Milliarden Kubikmeter Gas an Deutschland geliefert.

Die Kapazität eines aktuellen LNG-Tankers beträgt 147.000 Kubikmeter. Tanker mit 250.000 Kubikmeter sind in Planung bzw. vereinzelt schon vorhanden.

Bezieht man das Komprimierungsverhältnis von 1/600 von Flüssiggas gegenüber unkomprimiertem Pipelinegas mit ein, braucht man, um die Jahreskapazität von Nordstream 1 ersetzen zu können, derzeit etwa 624 Fahrten der 147-ger Klasse quer über den Atlantik — und das bei jedem Wetter.
Jeden einzelnen Tag des Jahres müssten also ca. 1,7 LNG-Tanker die Häfen anlaufen und entladen werden.

2018 gab es insgesamt etwa 470 dieser Tanker weltweit. Wegen der hohen Konstruktionskosten (etwa 200 Millionen Dollar pro Schiff) werden solche Tanker erst auf Kiel gelegt, wenn eine Langfristcharter vorliegt, etwa über 20 Jahre.
In Eurpa gibt es derzeit nur 29 Terminals für solche Tanker. In Deutschland fängt man zudem erst an, den ersten Terminal zu planen. Sicherlich werden aufgrund des Verfügbarkeitdrucks hier recht schnell alle nötigen Umweltstandarts ausgehebelt, um so schnell wie möglich mit dem Bau beginnen zu können.

Das heißt, es müssten allein für den Ersatz der Nordstram 1 Pipeline pro Tag für Deutschland zwischen 1,5 und 2 Schiffe entladen werden, also müsste die An- u. Abfahrt zum Entladeterminal inklusive der eigentlichen Entladung innerhalb von 12 bis 16 Stunden abgewickelt sein. Wohlgemerkt, jeden Tag des Jahres, rund um die Uhr. In der Realität allerdings braucht allein der Entladevorgang 20 Stunden bei den 147-Tsd.-Kubikmeterschiffen, bei den 250-ern braucht der Entladevorgang bis zu 30 Stunden.

Wir sehen also, dass die technische Realisation derzeit und in den nächsten Jahren als unmöglich bezeichnet werden kann.


Davon mal abgesehen

1. Brauchen 20 Gastanker der 147-ger Klasse für die Fahrt von den USA nach Europa soviel Rohöl, wie alle Nutzfahrezuge der gesamten Welt in etwa pro Jahr verbrauchen !

2. Haben die Gastanker zudem einen Schlupf von der Betankung über den langen Transportweg bis hin zur Enladung von ca. 5-10% (die Gasmenge, die unvermeidlich in die Umwelt entweichen wird) !

3. Wird dieses Gas unter enormen Umweltbelastungen (Fracking) aus der Erde gepresst !

4. Wird das Gas mehr als das dreifache des jetzigen Gaspreises kosten.


Summa summarum

Anhand der oben angeführten harten Realitäten lässt sich konstatieren, dass dieses Unterfangen nicht nur technisch nicht möglich ist, sondern gigantische Mengen zusätzlich an Treibstoff verbrauchen und eine ungeheure Menge Gas im Jahr in die Umwelt entweichen wird, es sowieso schon stark umweltbelastend gewonnen wurde und zu guter Letzt auch noch mehr als 3x so teuer sein wird, wie das Erdgas, welches über die Pipeline 1 von Russland fliest. Wollen unsere "grünen" und "sozialen" Politiker das wirklich? Zumal letztendlich doch nur die eine Abhängigkeit durch eine andere ersetzt würde — nur zu welchem Preis?
Noch schneller kann man die Umwelt nicht mehr ruinieren !!

 

 Klimawandel als Flut-Auslöser? Meteorologen widersprechen Politikern 

 

Die Junge Freiheit schrieb am 19. Juli 2021 in einem Online-Artikel:

»... BERLIN. Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) haben Aussagen von Politikern widersprochen, wonach die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Folgen des Klimawandels seien. „Ein solches regionales Unwetter ist ein Einzelereignis, das ist Wetter. Die Behauptung, der Klimawandel ist schuld, ist so nicht haltbar“, sagte DWD-Meteorologe Andreas Friedrich am Samstag der Bild-Zeitung.

Zwar häuften sich Unwetter mit extremen Niederschlägen in den vergangenen 20 Jahren. Allerdings reichten diese Daten nicht aus, um Schlußfolgerungen zu ziehen. „Wetter-Experten sind sehr vorsichtig, errechnen frühestens nach 30 Jahren genaue Mittelwerte und treffen dann erst Aussagen über das Klima. Da sind wir noch nicht.“

Der Leiter der Abteilung Klimaüberwachung beim DWD, Florian Imbery, hatte bereits zuvor gegenüber der Welt gesagt: „Insbesondere was wir in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die letzten zwei Tage erlebten, sind Ereignisse, die weit über einer Wiederkehrzeit von 100 Jahren lagen.“

Einen Zusammenhang herzuleiten zwischen dem Klimawandel und Starkregen, sei schwierig. „Wir sehen in den Beobachtungsdaten für Mitteleuropa für den Herbst, Winter und das Frühjahr auch eine Zunahme der Starkniederschlagsereignisse, für die Sommermonate aber nicht unbedingt. Da ist die Variabilität von Jahr zu Jahr bedeutend stärker als etwas, das man Trend oder Tendenz nennen kann.“ Der Klima-Analytiker ergänzte: „Wir tun uns deshalb schwer zu sagen, dass wir heute schon einen klaren Zusammenhang mit dem Klimawandel sehen.“

Der DWD-Meteorologe Marcus Beyer warf auf Twitter die Frage auf, warum es trotz der Warnungen zu so vielen Toten gekommen sei. „Trotz der langen Vorlaufzeit konnten so viele Leute nicht beschützt werden und mussten sterben“, schrieb er. „Ich will niemanden beschuldigen, ich will einfach nur verstehen warum. Was sind die Warnungen wert, wenn so viele Menschen sterben?“
(..)

Vor allem Grünen-Politiker und ihre Anhänger hatten in den vergangenen Tagen die Flutkatastrophe mit mittlerweile mindestens mehr als 130 Toten für den Wahlkampf mißbraucht. Auch behaupteten sie, der Starkregen und dessen Folgen seien dem Klimawandel geschuldet.

Allerdings stimmten auch führende Unionspolitiker dieser Ansicht zu. Der CDU-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident, Armin Laschet, kündigte in den vergangenen Tagen mehrfach an, Deutschland müsse seinen Kampf für mehr Klimaschutz intensivieren. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) verdeutlichte gegenüber der Bild-Zeitung: „Diese extremen Wetterkapriolen sind die Folgen des Klimawandels.“
...«

 Klimatrend - der Mai 2021 tut es dem April 2021 gleich 

 


Auf der Internetplattform "wetter.de"  ist folgendes zum diesjährigen Wettertrend zu lesen:

»Seit 40 Jahren hat es keinen so kalten April in Deutschland mehr gegeben. Im Schnitt lagen die Temperaturen mit 6,1 Grad um 1,3 Grad unter den Werten der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung sogar -2,9 Grad. Der Mai schickt sich nun an, ebenfalls aus der Reihe der immer wärmer werdenden Monate zu tanzen. Derzeit ist er bundesweit um 3,1 Grad zu kalt.«
Bildquelle: © wetter.de (06.05.2021)


Die Plattform "inFranken.de" tittelt die Wetterereignisse so:

»Kältester Mai seit 10 Jahren: "Mai-Monsun" sorgt für außergewöhnlich viel Niederschlag.
Das hat es seit rund zehn Jahren nicht mehr gegeben: Der Mai 2021 ist so richtig ungemütlich. Mit Blick auf die Statistik ist das ein zwischenzeitlicher Rekord.«



Messungen der (eigenen) Nienburger Wetterstation bestätigen diese Prognose bisher eindeutig. Die Durchschnittstemperatur des Monat April 2021 betrug lediglich 6,99°C und damit 2,21°C weniger als das langjährige Monatsmittel für diesen Monat. Das sind sage und schreibe rund 24% !
Und der Monat Mai schließt sich diesem Trend bisher natlos an. Mit dem Stand vom 26.05.21 beträgt die gemessene Monatsdurchschnittstemperatur lediglich 11,6°C. Ein Minus von 2,02°C. Dafür hat es im Monat Mai '21 bisher fast doppelt so viel geregnet, als es normalerweise für den "Wonnemonat" üblich ist. Im Messbecher landeten 99,5 Liter pro Quadratmeter statt der üblich durchschnittlichen 54,9 l/m².

 

 Muscheln sind schlecht fürs Klima 

 


Forscher der Cardiff-University und der Universität Stockholm haben gezeigt, dass Muscheln und Würmer am Grund der Ostsee eine erhebliche Menge der Treibhausgase Methan und Stickoxid in die Atmosphäre freisetzen, und zwar in etwa so viel wie 20.000 Kühe!

Das Methangas gelangt in das Wasser und schließlich in die Atmosphäre und trägt zur globalen Erwärmung bei. Dabei ist zu beachten, dass der Treibhauseffekt von Methan etwa 28-fach stärker ist als beim Kohlendioxid. Eine detaillierte Analyse ergab, dass rund 10 Prozent der gesamten Methanemissionen aus der Ostsee auf Muscheln und Würmer zurückzuführen sind.

Muscheln und Würmer stellen also eine bislang vernachlässigte Quelle von Treibhausgasen im Meer dar. Dabei macht die Ostsee etwa nur 0,1% der Fläche aller Ozeane aus. Bedenkt man dies, kommt man global betrachtet auf ungeheure Mengen an Methan, die in die Atmosphäre emittiert werden und die in den Klimamodellen bisher völlig unberücksichtigt sind.

Die Forscher warnen deswegen auch, dass Förderung der Muschelzucht in großen Gebieten des Ozeans unbedingt überdacht werden sollte. Diese kleinen, aber sehr häufig vorkommenden Tiere können eine wichtige, aber bislang vernachlässigte Rolle bei der Regulierung der Treibhausgasemissionen im Meer spielen.

Das Forscherteam analysierte sowohl den direkten als auch den indirekten Beitrag der Muscheln und Würmer zur Methan- und Stickoxid-Produktion im Meer. Die Ergebnisse zeigten, dass Sedimente, die Muscheln und Wümer enthalten, die Methanproduktion im Vergleich zu nackten Sedimenten um den Faktor acht erhöht haben.

Bildquelle: febb [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)],

Quelle:  Wetter-Center.de - Blog   (10/2017)

 Tornados in Europa — keine Seltenheit! 

 


Tornados in Europa werden heutzutage noch oft als ein seltenes Ereignis angesehen und oft sogar von der Presse verharmlost. Dabei haben diese Unwetter ähnliche Auswirkungen wie in den USA. Eine interessante Analyse der Tornadoaktivität in Europa wurde vor kurzem vom European Severe Storms Laboratory (ESSL) veröffentlicht.

Das ESSL ist ein gemeinnütziger Verein, der von Wissenschaftlern gegründet wurde, um die Unwetter-Forschung in Europa zu fördern. Der Verein betreibt die European Severe Weather Database (ESWD). Hier sind für Europa sämtliche Unwetterereignisse wie Überschwemmungen, Tornados, Stürme und Schwergewitter erfasst. Für die USA gibt es eine ähnliche Datenbank, die dort vom "Storm Prediction Center" des staatlichen Wetterdienstes verwaltet wird.

Mit Hilfe der ESWD konnten die Forscher feststellen, dass in Europa im Zeitraum 2006 bis 2013 jedes Jahr im Mittel 278 bestätigte Tornados über Land auftraten. (Da die Datenbank erst im Jahre 2006 ihren Betrieb aufnahm, ist die Datenbasis vor 2006 nicht aussagekräftig genug.) Die Forscher gehen allerdings von einer hohen Dunkelziffer aus, so dass in ganz Europa auch durchaus 700 Tornados jährlich aufgetreten sein können. Zum Vergleich: In den USA werden im Mittel 1.400 Tornados jährlich beobachtet.

Die Abbildung oben zeigt, in welchen Regionen wie häufig Tornados der Stärke F2 auf der sogenannten Fujita-Skala und höher (Windgeschwindigkeiten ab 181 km/h) aufgetreten sind. Die Farben symbolisieren Tornado-Ereignisse pro 10.000 Quadratkilometer (in einem Radius von 200 km). Die meisten Tornados treten demnach in einem Streifen vom Norden Frankreichs bis nach Deutschland auf. Allerdings ist die Datenbasis für Süd- und Osteuropa etwas problematisch, so dass die Zahlen hier mit Vorsicht zu genießen sind.

Starke Tornados der Stärke F2 bis F3 (mit Windgeschwindigkeiten von 181 bis maximal 332 km/h) treten zwar häufiger auf als die zerstörerischen F4- und F5-Tornados, allerdings sind letztere sehr selten in Europa zu beobachteten, so dass die meisten Todesfälle (etwa 10 bis 15 pro Jahr) in Europa bei F2- und F3-Tornados auftreten. Zum Vergleich: In den USA ist jährlich mit knapp 70 Todesfällen zu rechnen.

Wie die 2. Abbildung zeigt, ist der Höhepunkt der Tornadosaison im Gegensatz zu den USA nicht von April bis Juni, sondern ganz unterschiedlich je nach Region. In Deutschland treten die meisten Tornados im Juli auf, am Mittelmeer dagegen im Herbst bzw. im Winter. Die am häufigsten beobachtete Tageszeit für einen Tornado über Land ist übrigens später Nachmittag bis früher Abend, über Wasser dagegen am Vormittag.

Quelle:  Wetter-Center.de - Blog   (05/2015)

 Die Eisbärenpropaganda der Medien 

 


Eine neue Studie des "Alaska Science Centers" in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Wetterdienst "Environment Canada" hat nachgewiesen, dass die Population der Eisbären in der südlichen Beaufordsee in Alaska in den Jahren 2004 bis 2006 um 25 bis 50% zurückgegangen ist.

Gleichzeitig weist die Studie auch nach, dass sich die Population bis zum Jahre 2010 wieder deutlich erholt hat, das Niveau von vor 2004 wurde jedoch bisher nicht wieder erreicht. Diese jetzt gefundene, deutliche Zunahme der Eisbärenpopulation in Alaska ist beachtlich und eigentlich eine Pressemitteilung wert. Doch fast alle deutschen Medien beschränken sich auf die erste Hälfte der Studienergebnisse und verbreiten ihre übliche Klimahysterie-Propaganda.

In der "Welt" wird aus der Zunahme der Population sogar die Überschrift "Eisbären in Alaska sind vom Aussterben bedroht". Auch die Umweltschutzorganisation "WWF" beteiligt sich natürlich gerne an der Propaganda mit der polemischen Headline "Schwarze Zeiten für weiße Bären" — eine unglaubliche Verdrehung der Tatsachen!

Ein solcher kurzfristiger Rückgang der Eisbärenpopulation wurde übrigens in der Vergangenheit bereits desöfteren beobachtet. Dieses Phänomen tritt etwa alle 10 Jahre auf, einen vergleichbaren Einbruch gab es in den Jahren 1974-76, wie das Klimablog WattsUpWithThat.com berichtet. Vermutlich ist außergewöhnlich dickes Meereis im Frühjahr dafür verantwortlich, und nicht der Klimawandel. Die Eisbären finden dann nach dem Winterschlaf nicht genügend zu fressen.

Auch in Kanada wurde übrigens vor kurzem eine zunehmende Zahl von Eisbären festgestellt, auch diese Studie fand in den deutschen Medien kaum Beachtung.

Quelle:  Wetter-Center.de - Blog   (11/2014)

 Antarktis:  Neuer Meereis-Rekord 

 


Wie auf dem Blog "Talking about the Weather" zu lesen ist, wurde Ende Juni 2014 gleich zwei Mal innerhalb einer Woche ein neuer Allzeitrekord bei der Ausdehnung des antarktischen Meereises aufgestellt — und das trotz globaler Erwärmung! Der aktuelle Rekord steht nun bei 2,112 Millionen Quadratkilometer über dem Normalwert. Der alte Rekord von 1,840 Millionen Quadratkilometer stammte vom 20. Dezember 2007.

Rechnet man das Meereis der Nord- und Südhalbkugel zusammen, ergibt sich damit eine globale positive Anomalie von etwa 1 Million Quadratkilometern. Die Abbildung rechts zeigt die Entwicklung des Meereises in der Antarktis seit dem Beginn der Satellitenmessungen im Jahre 1979 (Quelle: The Cryosphere Today).
 
Man erkennt hier deutlich den langfristigen Anstieg des Meereises, insbesondere aber auch den starken Anstieg seit dem Jahre 2011. Die genaue Ursache dafür ist weiterhin nicht endgültig geklärt, hängt aber höchstwahrscheinlich mit den zunehmenden Westwinden über dem Südpolarmeer zusammen.

Quelle:  Wetter-Center.de - Blog   (07/2014)

 Klimawandel:  Mehr Tote durch Hitzewellen? 

 

Average of Global Land+Sea Surface Temperature Anomaly Products 1979-2014
Im letzten Jahr erschien eine Studie schwedischer Forscher im renommierten Magazin "Nature Climate Change", die behaupteten, dass sich die Todeszahlen durch Hitzewellen in den letzten 30 Jahren verdoppelt haben — eine Studie, die wunderbar in die Hiobsbotschaften über den Klimawandel passt und deswegen entsprechend in der Presse viel zitiert wurde.

Doch drei US-amerikanische, kritische Klimaforscher haben der Studie auf den Zahn gefühlt und einige Ungereimtheiten gefunden. In dem ebenfalls in "Nature Climate Change" veröffentlichten Kommentar wird bemängelt, dass zum einen nicht berücksichtigt wurde, dass die Menschen Anpassungsmaßnahmen gegen vermehrte Hitzewellen ergreifen. Zum anderen sind die beobachteten Änderungen im Klima von Stockholm nicht zwangsläufig auf den Klimawandel zurückzuführen.

Die Variabilität des dortigen lokalen Klimas wird neben der Globalen Erwärmung von mindestens zwei weiteren Faktoren beeinflusst: von der Atlantischen Multidekalen Oszillation (AMO), einem atmosphärischen Zirkulationsmuster, sowie von der Urbanisierung der Stadt Stockholm, die zu einer Verstärkung des Wärmeinseleffektes führt.

Berücksichtigt man diese Tatsachen sowie durch häufigere Hitzewellen ausgelöste Anpassungsmaßnahmen wie den verstärkten Einsatz von Klimaanlagen, Veränderungen im Verhalten der Menschen, bessere medizinische Betreuung, Gebäudeisolation und anderes, ergibt sich, dass diese Maßnahmen über die Jahre die körperlichen Belastungen durch Hitzewellen deutlich reduziert haben. Die Mortalitätsraten sind im Vergleich zum Beginn des 20. Jahrhunderts um den Faktor 4 gesunken.

Insgesamt betrachtet, übersteigen die Folgen der Anpassungsmaßnahmen sogar die Folgen der Zunahme von Hitzewellen, die Anzahl der Toten durch Hitzewellen nimmt also ab. Man kann hier sogar von einem positiven Effekt der Globalen Erwärmung sprechen, denn ohne die Zunahme von Hitzewellen wären kaum Anpassungsmaßnahmen ergriffen worden.

Quelle:  Wetter-Center.de - Blog   (05/2014)

 Klimawandel vs. Unwetter-Katastrophen 

 

Average of Global Land+Sea Surface Temperature Anomaly Products 1979-2014
Eine neue Untersuchung der American Meteorological Society und der University of Colorado beschäftigt sich mit den Ursachen der steigenden Kosten, die durch Unwetterkatastrophen verursacht werden.

Diese Kosten stiegen im Zeitraum 1980 bis 2008 weltweit um 3,1 Milliarden US-Dollar pro Jahr, wobei Stürme und Überflutungen in Nordamerika, Asien, Europa und Australien einen Anteil von 97% ausmachen. Hurrikane in den USA sind für mehr als die Hälfte davon (57%) verantwortlich.

Oft wird behauptet, dass neben den gesellschaftlichen Veränderungen auch der Klimawandel einen großen Anteil an den immer weiter steigenden Kosten hat, insbesondere von den Rück-Versicherungen, die für ihre Untersuchungen Schadensdaten seit den 1980er Jahren nutzen, aber auch vom UN-Klimarat IPCC.

Die Forscher fanden heraus, dass diese These sich mit zahlreichen, wissenschaftlich fundierten Studien widerspricht, die meist einen längeren Zeitraum untersuchten. Eine Zusammenschau dieser Studien ergab, dass die steigenden Kosten von Unwetterkatastrophen zu 97%, also fast vollständig auf gesellschaftliche Veränderungen zurückzuführen sind, das heißt, auf steigenden Wohlstand, Bevölkerungswachstum und vermehrte Erschließung und Entwicklung von gefährdeten Gebieten.

Quelle:  Wetter-Center.de - Blog   (03/2014)

 Aktuelle Daten zur Globalen Erwärmung 

 

Average of Global Land+Sea Surface Temperature Anomaly Products 1979-2014
Vor mehr als einem Jahr hatte das UK Met Office als einer der ersten staatlichen Wetterdienste offiziell bestätigt, dass die Globale Erwärmung Pause macht. Was sagen derzeit die weltweiten Temperaturdaten?

Die folgende Abbildung vom Klimablog WattsUpWithThat zeigt die Entwicklung der Anomalien der globalen Land- und Meeresoberflächentemperaturen im Zeitraum Januar 1979 bis Januar 2014.

Diese Grafik nutzt Daten aus drei offiziellen Quellen, die alle etwas verschiedene Verfahren zur Berechnung der globalen Mitteltemperatur verwenden.

Da ist zunächst der Land Ocean Temperature Index (LOTI) des Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA. Die zweite Datenquelle, das NOAA Global (Land and Ocean) Surface Temperature Anomaly dataset stammt vom National Climatic Data Center (NCDC) der US-amerikanischen Ozean- und Atmosphärenbehörde NOAA.

Die dritten Datenquelle wird vom Met Office Hadley Centre des britischen Wetterdienstes in Zusammenarbeit mit der Climatic Research Unit at the University of East Anglia herausgegeben. Der Datensatz namens "HADCRUT4" besteht aus zwei Teilen: "CRUTEM4" mit Landoberflächentemperaturen und  "HadSST3" mit Meeresoberflächentemperaturen.

Die Grafik zeigt deutlich, dass seit dem Jahre 2001 kein Anstieg der globalen Mitteltemperatur mehr stattfindet, die Ursache dafür ist bisher nicht eindeutig geklärt. Einen deutlichen, fast sprunghaften Anstieg kann man dagegen im Jahre 1997/98 erkennen. Dafür war ein starkes El-Niño-Ereignis verantwortlich, das etwa 66% der weltweiten Meeresoberfläche um fast 0.2 Grad erwärmte.

Quelle:  Wetter-Center.de - Blog   (02/2014)

 Britischer Wetterdienst:  Globale Erwärmung macht Pause 

 


Während der UN-Klimarat IPCC weiterhin an einen stetigen Anstieg der Globalen Temperatur in den nächsten Jahren glaubt, gibt es nun mit dem Britischen UK Met Office einen renommierten nationalen Wetterdienst, der offiziell daran zweifelt, wie einem Bericht des "Telegraph" zu entnehmen ist.

Für die aktuelle Prognose nutzte der Britische Wetterdienst sein neues Klimamodell "HadGEM3″. Dieses Modell berechnet für die Jahre 2013-2017 eine mittlere globale Abweichung von den "Normalwerten" der Periode 1971-2000 von 0,43 Grad. Dies entspricht etwa dem Wert des Jahres 1998 von 0,40 Grad, von einer deutlichen Erwärmung im Laufe der letzten 20 Jahre kann also keine Rede sein.

Die Forscher führen die nun geringere Erwärmung in der Prognose vor allem auf Veränderungen bei den Meeresströmungen zurück. Das Modell macht allerdings nur eine Prognose bis ins Jahr 2017. Danach könnte nach Aussagen der Wissenschaftler jederzeit wieder eine stärkere Erwärmung einsetzen. Wann das der Fall sein wird, lassen die Forscher aber offen.

Bisher kann kein Klimamodell so richtig erklären, warum es in den 1970er und 1980er Jahren zunächst steil bergauf ging mit der Temperatur und dann ab dem Jahre 2000 kaum noch ein Temperaturanstieg zu verzeichnen ist. Neben den Ozeanströmungen sind vermutlich auch die Aerosole in der Atmosphäre für die globale Temperaturentwicklung entscheidender als bisher gedacht.

Quelle:  Wetter-Center.de - Blog   (01/2013)



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